
Im Jahre 1949 wurde in Falkenberg bereits der erste Sportclub gegründet und gehörte auch schon dem Bayerischen Fußball-Verband e. V. an. Als Beweis dafür der Spielerpass von Herrn Karl Ringlaub, der aktiv in der ersten Mannschaft spielte.
|
|
|
Spielerpass von Karl Ringlaub |
Die Meistermannschaft mit Vorstand Diem (links) und Schriftführer Stiglmeier (rechts). In der Mitte der damalige Kaplan von Falkenberg Török, als Torwart. |
Die Gründungsvorstandschaft bestand aus den Herren:
Xaver Diem, 1. Vorstand, Kurt Schmitt, 2. Vorstand, und Max Stieglmeier, Schriftführer.
Leider bestand der FC Falkenberg nur bis zum Jahre 1952. In dieser Zeit errang er - bereits im ersten Spieljahr - die Meisterschaft in der C-Klasse und im Jahre 1952 die Meisterschaft in der B-Klasse. Vor der Erreichung des Aufstiegs in die A-Klasse löste sich der Verein leider auf. Nachfolgend dargestellt ist die Urkunde über den Aufstieg in die B-Klasse, sowie ein Foto der damaligen Mannschaften, aufgenommen bei einem Pokaltunier.
Die Ära des SC Falkenberg
Am 25. Mai 1973 versammelten sich 35 am Sport interessierte Männer im Gasthof zur Post, um wieder einen Sportverein zu gründen. 30 Interessenten trugen sich in eine Liste ein und bildeten eine Interessensgemeinschaft zur Gründung eines Sportvereins. Aus dieser Interessensgemeinschaft wurde ein Ausschuss aus folgenden Persönlichkeiten gebildet:
Deifel Josef, Schubert Heinz sen., Lehner Josef jun., Schmitt Kurt, Beyer Eberhard, Lang Josef, Eder Ludwig jun., Binderberger Ludwig, Bachhuber Fritz und Ringlaub Karl.
Nach acht Sitzungen des Gründungsausschusses war es am 24. August 1973 soweit, dass zu einer Gründungsversammlung in das Gasthaus zur Post eingeladen werden konnten.
Dabei wurde bereits eines der drängendsten Probleme aus dem Weg geräumt: Die Gemeinde konnte - nach Zustimmung durch den Gemeinderat am 25. Juni 1973 - mit dem Eigentümer des für das Fußballfeld vorgesehenen Grundstücks hinter dem neuen Schulhaus bis zum Zahnarzt Schmitt, dem Gastwirt Lindhuber, am 31. Juni 1973 einen Pachtvertrag abschließen. Möglich war dies vor allem auch dadurch, dass der Pächter der Fläche, Gamböck Richard, vom noch 5 Jahre laufenden Pachtvertrag freiwillig zurückgetreten war. Auch die Planung des neuen Sportgeländes wurde bereits vom Ausschuss in Angriff genommen.
Nachdem auch alle anderen anstehenden Fragen zur Neugründung eines Vereins geklärt worden waren, stand der entscheidenden Versammlung nichts mehr im Wege.
Die offizielle Wiedergeburt des SC Falkenberg e. V. war am Freitag, den 24. August 1973 um 20.00 Uhr im Gasthof zur Post in Falkenberg. 83 Personen waren anwesend, als Deifel Josef die Versammlung eröffnete. Einstimmig wurde die Gründung des Sportclub Falkenberg beschlossen.
Bei dieser Gründungsversammlung traten 65 Personen spontan dem Sportclub Falkenberg bei.
(Liste der Gründungsmitglieder)
Bei nur einer Stimmenthaltung wurde Josef Deifel zum 1. Vorstand und Kurt Schmitt zum 2. Vorstand gewählt. Die weiteren notwendigen Funktionen wurden durch folgende Personen besetzt: 3. Vorstand: Xaver Reiter, 1. Schriftführer: Ludwig Eder jun. , 2. Schriftführer: Ludwig Eder sen., 1. Kassier: Josef Schuder, 2. Kassier: Heinz Schubert.
Dem ebenfalls gewählten Arbeitsausschuss gehörten an: Paintmeier Franz, Lehner Josef jun., Lang Josef, Bachhuber Fritz sen., Binderberger Ludwig, Ringlaub Karl, Beyer Eberhard, Neulinger Anton sen. und Pichlmeier Franz.
Damit war der Sportclub Falkenberg gegründet. Es erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Eggenfelden unter der Registernummer 123.
Bereits zwei Wochen nach der Gründung wurde mit dem Sportplatzbau begonnen. Von den freiwilligen Helfern wurden über 2500 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet. Weit über 400 Maschinenstunden mit Zugmaschinen und Anhängern wurden ebenfalls unentgeltlich von unseren Landwirten geleistet. Zusätzlich spendeten sie eine Menge Betriebsstoff. Es kamen viele Sachspenden von der Bevölkerung, den Handwerksbetrieben und Firmen. Ein Kassenbestand von über 20.000,00 DM im Dezember 1973, aufgebracht aus Spenden und Beiträgen, ermöglichte es, die finanzielle Belastung in erträglichen Grenzen zu halten. Aber auch der Freistaat, der Bezirk, der Landkreis und vor allem die Gemeinde trugen einen erheblichen Anteil zur Finanzierung bei.
Auch das Problem der Umkleide- und Duschmöglichkeit nach dem Spiel konnte schnell gelöst werden. Die ehemaligen Schlachträume des Gasthauses zur Post wurden von den damaligen Vereinswirtsleuten, Josef und Irene Lehner, zur Verfügung gestellt und umgebaut. Könnte man auch die damaligen Verhältnisse heute nicht mehr akzeptieren, so waren sie doch - im Vergleich zu den Waschmöglichkeiten bei so manch anderen Vereinen - komfortabel.


